Objet trouvé – Klausur

ab 4. September bis 10. September

Gottfried Fliedl, Leiter des Symposiums schreibt dazu:

„Auf dem Dachboden der Gebäude der Artenne Nenzing befindet sich ein ‚Depot’ von über Generationen beiseitegelegter, abgestellter Objekte, die als Fundus weitgehend ‚unentdeckt’ sind. In einer Klausur, in der sich Expertinnen und Experten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammenfinden werden, soll mit diesem „Fund“ gearbeitet werden.

In der Tradition früherer Veranstaltungen, die als museologische Reflexionsräume funktionierten (Schloß Drosendorf Niederösterreich; Retzhof Steiermark) wird in einer Mischung aus praktischer und theoretischer Beschäftigung das semantische Feld von ‚Objekt’ (das sehr weit und vielfältig ist – Ding, Gegenstand, Sache, Relikt, Rest, Überbleibsel usw.) untersucht und diskutiert. Es geht dabei um Arbeit am Text (etwa an den diversen Begriffen) und an den Objekten (dichte Beschreibungen, biografische Texte, literarische usw.), eine Arbeit, die sich je nach Verfügbarkeit von Zeit, zu einer ad hoc realisierten Ausstellung verdichten kann.

Im Zentrum der Veranstaltung steht mit dem ‚Objekt’/’Exponat’ eines der Schlüsselelemente jeder musealen Arbeit. Es sollen unterschiedliche theoretische und praktische Zugänge gesucht werden, wie man sie in Ausstellungen und in der Theoriebildung findet und es sollen vor allem in der praktischen Arbeit auch neue, ungewohnte Wege des Umgangs mit der Präsentation von Objekten gesucht werden.“

 

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